In der modernen Hirnforschung wurden
bahnbrechende Entdeckungen
gemacht. Die sogenannte Plastizität des menschlichen Gehirns
bedeutet,
dass es lebenslang veränderbar, ausbaubar, anpassungsfähig
ist. Sogar
die Masse der Gehirnzellen ist, entgegengesetzt der früheren
Auffassung
der Wissenschaftler, nicht endgültig festgelegt, sondern kann im
Verlauf des Lebens noch zunehmen. Nach den neuesten Erkenntnissen der
Hirnforscher hat die Art und Weise der Nutzung des Gehirns einen
entscheidenden Einfluss darauf, welche neuronalen Verschaltungen
angelegt und stabilisiert oder auch destabilisiert werden. Die innere
Struktur und Organisation des Gehirns passt sich also an seine konkrete
Benutzung an.
Wenn das Gehirn eines Menschen aber so wird, wie es gebraucht wird und
bisher gebraucht wurde, dann stellt sich die Frage, wie wir eigentlich
mit unserem Gehirn umgehen müssten, damit es zur vollen Entfaltung
der
in ihm angelegten Möglichkeiten kommen kann.
In einer leicht lesbaren, bildreichen Sprache geht der Neurobiologe
Gerald Hüther diesem Fragenkomplex nach und gelangt zu
Erkenntnissen,
die unser gegenwärtiges Weltbild erschüttern und die uns
zwingen, etwas
zu übernehmen, was wir bisher allzu gern an andere Instanzen
abgegeben
haben: Verantwortung.
Rezensionen
»Füralle,
die dazulernen wollen.«
emotion
»Hüthers
gut lesbare, mit leichter Ironie unterlegte Einführung macht
den Leser mit der Geschichte des menschlichen Zentralorgans
bekannt.«
Michael Roesler-Graichen,
börsenblatt SPEZIAL